International
Dutch Baby
Der Name "Dutch Baby" entstand vermutlich als Verballhornung von "Deutsch" (im Sinne von "German Pancake") und hat direkt nichts mit den Niederlanden zu tun — er geht auf Manca's Café zurück, ein Seattle-Restaurant der Familie Manca, die einen ähnlichen deutschen Pfannkuchen in den frühen 1900er Jahren popularisierte.
Steckbrief
- Herkunft
- International · USA · deutsch-niederländisch inspiriert
- Exotik
- Nie gehört
- Aufwand
- 30 Min · mittel
- Ergibt
- 4 Portionen
- Wo kaufen
- Mehl, Eier, Milch, Äpfel — eine schwere Gusseisenpfanne ist für das Aufpuffen wichtig — eine gut vorgeheizte, schwere Pfanne ist entscheidend für den charakteristischen hohen Rand.
- Nährwerte
- ≈ 290 kcal · 9 g Eiweiß · 13 g Fett · 33 g Kohlenhydrate — pro Portion, geschätzt aus der Zutatenliste, nicht laboranalysiert.
Zubereitung
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Eine schwere Gusseisenpfanne mit der Butter im Ofen bei 220 °C vorheizen, bis die Butter geschmolzen ist.
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Eier, Milch, Mehl und Salz glatt verquirlen (der Teig sollte dünnflüssig sein, wie bei Crêpes).
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Heiße Pfanne aus dem Ofen nehmen, Teig hineingießen, mit Apfelscheiben belegen.
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Sofort zurück in den Ofen, 18 bis 20 Minuten backen, bis der Rand stark aufgepufft und goldbraun ist — währenddessen die Ofentür nicht öffnen.
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Sofort mit Zimt und Puderzucker bestäubt servieren, bevor er zusammenfällt.
Hintergrund
Warum die Ofentür während des Backens geschlossen bleiben muss
Das dramatische Aufpuffen entsteht durch den plötzlichen Dampfdruck des dünnflüssigen Teigs in der sehr heißen Pfanne — ein Öffnen der Ofentür lässt die Hitze entweichen und kann das Aufgehen abrupt stoppen. Der fertige Dutch Baby fällt zudem innerhalb weniger Minuten nach dem Herausnehmen wieder zusammen, weshalb er sofort serviert werden sollte.
Warum eine schwere Gusseisenpfanne fast Pflicht ist
Gusseisen speichert Hitze deutlich länger und gleichmäßiger als dünnes Blech — die Pfanne muss so heiß wie möglich in den Ofen zurück, damit der dünnflüssige Teig sofort beim Kontakt zu dampfen beginnt und aufgeht. Mit einer dünneren Pfanne kühlt die Oberfläche beim Eingießen des Teigs zu schnell ab, und der charakteristische hohe, krosse Rand bleibt aus. Zimmerwarme statt kalte Eier lassen sich zudem leichter zu einem gleichmäßig glatten, crêpeartigen Teig verquirlen, was ebenfalls zu einem gleichmäßigeren Aufgehen beiträgt.
Warum das Verhältnis von Ei, Milch und Mehl so wichtig ist
Der dünnflüssige Teig lebt von einem hohen Ei- und Flüssigkeitsanteil im Verhältnis zum Mehl, ähnlich wie bei Crêpes — mehr Mehl ergäbe einen dichteren Teig, der beim Backen weniger stark aufgeht.
Warum Äpfel statt anderem Obst eine gängige Wahl sind
Dünn geschnittene Äpfel geben beim Backen wenig Flüssigkeit an den Teig ab und karamellisieren leicht — wasserreicheres Obst würde den Boden eher aufweichen.
Nachgefragt
Häufige Fragen zu Dutch Baby
Die Fragen, die zu diesem Gericht am häufigsten gestellt werden — mit kurzen, konkreten Antworten.
Warum heißt es "Dutch Baby", wenn es nichts mit den Niederlanden zu tun hat?
Der Name entstand vermutlich als Verballhornung von "Deutsch" (im Sinne von deutschem Pfannkuchen) in einem Seattle-Restaurant der frühen 1900er Jahre, nicht als Bezug auf niederländische Küche.
Warum darf die Ofentür während des Backens nicht geöffnet werden?
Das plötzliche Aufpuffen entsteht durch Dampfdruck in der heißen Pfanne — geöffnete Ofentüren lassen Hitze entweichen und können das Aufgehen abrupt stoppen.
Warum muss die Pfanne vorgeheizt werden?
Nur eine bereits sehr heiße, schwere Pfanne erzeugt beim Eingießen des Teigs genug sofortigen Dampfdruck für den charakteristischen hohen, knusprigen Rand.
Warum fällt der Dutch Baby nach dem Backen schnell zusammen?
Das Aufpuffen basiert auf eingeschlossenem Wasserdampf, der beim Abkühlen entweicht — deshalb sollte er innerhalb weniger Minuten nach dem Herausnehmen serviert werden.