Griechenland
Griechischer Feta-Oliven-Aufstrich
Verwandt mit dem bekannteren "Htipiti" (Feta-Paprika-Dip), aber mit Oliven statt geröstetem Paprika. Beide Dips folgen demselben Grundprinzip: Feta wird cremig gerührt oder püriert, statt nur in Würfeln serviert zu werden.
Steckbrief
- Herkunft
- Griechenland · "Htipiti"-verwandt
- Exotik
- Kennt man
- Aufwand
- 15 Min · einfach
- Ergibt
- 4 Portionen als Vorspeise
- Wo kaufen
- Echter griechischer Feta (aus Schaf-/Ziegenmilch) und gute Kalamata-Oliven — echter Feta hat geschützte Herkunftsbezeichnung und schmeckt deutlich anders als "Hirtenkäse"-Imitate.
- Nährwerte
- ≈ 280 kcal · 9 g Eiweiß · 26 g Fett · 3 g Kohlenhydrate — pro Portion, geschätzt aus der Zutatenliste, nicht laboranalysiert.
Zubereitung
-
Feta mit Olivenöl und etwas Zitronensaft in einer Küchenmaschine oder mit der Gabel cremig verarbeiten.
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Gehackte Oliven unterrühren.
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Mit Oregano und Pfeffer abschmecken.
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In eine Schale geben, mit zusätzlichem Olivenöl beträufeln, mit Fladenbrot servieren.
Hintergrund
Warum „echter“ Feta einen Unterschied macht
Feta trägt in der EU eine geschützte Ursprungsbezeichnung und darf nur aus griechischer Schaf- und Ziegenmilch nach bestimmten Verfahren hergestellt werden — die oft günstigeren „Hirtenkäse“ oder „Schafskäse“-Imitate aus Kuhmilch haben eine mildere, cremigere, aber weniger komplexe Säure und Würze, die diesem Aufstrich seinen Charakter geben.
Was Kalamata-Oliven besonders macht
Kalamata-Oliven sind dunkelviolett, mandelförmig und deutlich fruchtiger sowie weniger bitter als viele günstige schwarze Oliven aus der Dose, weshalb sie sich hier klar geschmacklich abheben. Der Feta sollte nur kurz cremig verarbeitet werden — zu langes Pürieren macht den Aufstrich pastös und nimmt ihm die angenehm leicht körnige Textur. Etwas Zitronensaft hellt die Säure des Fetas zusätzlich auf und verhindert, dass der Aufstrich zu schwer und einseitig salzig schmeckt.
Warum der Aufstrich vor dem Servieren Zeit braucht
Direkt aus dem Kühlschrank ist der Aufstrich durch das erstarrte Olivenöl fest und wenig geschmeidig — erst bei Zimmertemperatur wird er wieder cremig und lässt sich gut auf Fladenbrot streichen. Als Teil einer größeren Mezze-Platte neben anderen Dips wie Tzatziki oder Hummus ergänzt er sich gut, da sein salziger, kräftiger Geschmack einen Kontrapunkt zu milderen Nachbardips setzt.
Wie lange sich der Aufstrich hält
In einem luftdicht verschlossenen Behälter im Kühlschrank hält sich der Aufstrich dank des Salzgehalts von Feta und Oliven fast eine Woche, deutlich länger als viele andere frische Dips. Das Olivenöl, das sich beim Kühlen oben absetzt, muss nicht abgegossen werden, sondern kann einfach wieder untergerührt werden — es hat die Oberfläche in der Zwischenzeit wie eine kleine Schutzschicht vor Luft abgeschirmt.
Wofür der Aufstrich noch verwendet wird
Über das Dippen von Fladenbrot hinaus eignet er sich gut als Sandwichaufstrich, als Füllung für halbierte Cherrytomaten oder kleine Paprikaschoten als Fingerfood, oder mit etwas mehr Olivenöl und Zitronensaft verdünnt sogar als Basis für eine schnelle Pastasauce. Da Feta und Oliven bereits so viel Salz mitbringen, brauchen daraus entstehende Gerichte fast nie zusätzliches Würzen.
Warum die Menge an Olivenöl den Unterschied macht
Wird zu wenig Olivenöl verwendet, bleibt der Aufstrich bröckelig und lässt sich kaum streichen, da Feta von Natur aus recht trocken und krümelig ist; ausreichend Öl bindet die Masse dagegen zu einer geschmeidigen, streichfähigen Konsistenz. Gutes, aromatisches Olivenöl trägt hier zudem selbst spürbar zum Geschmack bei, da es nicht nur als Bindemittel dient, sondern in einem so einfachen Rezept mit wenigen Zutaten deutlich stärker herausschmeckt als in einem komplexeren Gericht mit vielen anderen Aromen. Wer den Aufstrich etwas leichter und milder mag, rührt einen Löffel griechischen Joghurt unter die Masse, was die Konsistenz zusätzlich cremiger macht und die Salzigkeit von Feta und Oliven etwas abmildert, ohne den grundsätzlichen Charakter des Aufstrichs zu verändern.
Nachgefragt
Häufige Fragen zu Griechischer Feta-Oliven-Aufstrich
Die Fragen, die zu diesem Gericht am häufigsten gestellt werden — mit kurzen, konkreten Antworten.
Was ist der Unterschied zu Htipiti?
Htipiti verwendet gerösteten roten Paprika statt Oliven als Hauptzutat neben dem Feta — beide folgen demselben Grundprinzip des cremig verarbeiteten Fetas, nur mit unterschiedlicher zweiter Hauptzutat.
Warum echter Feta statt "Hirtenkäse"?
Feta hat eine geschützte Ursprungsbezeichnung und wird aus griechischer Schaf-/Ziegenmilch hergestellt, was ihm eine kräftigere, komplexere Säure gibt als die oft aus Kuhmilch hergestellten, milderen Imitate.
Wie lange hält sich der Aufstrich im Kühlschrank?
Abgedeckt etwa 4 bis 5 Tage — Feta ist von Natur aus recht haltbar, solange er gekühlt bleibt.
Kann man den Aufstrich auch mit der Küchenmaschine statt der Gabel machen?
Ja, das ergibt eine noch cremigere, glattere Konsistenz; mit der Gabel bleibt der Aufstrich etwas stückiger und rustikaler.