Griechischer Red Snapper
Ganzer Fisch, griechisch gebacken mit Tomaten, Oliven, Kapern und viel Olivenöl.
Herkunft
Griechische Küche lebt vom Mittelmeer: gegrillter Oktopus, Lamm-Souvlaki vom Spieß und die geschichtete Moussaka zählen zu den bekanntesten Gerichten. Wir erklären Zubereitung und Bezugsquellen für DE, AT und CH.
Die griechische Küche beruht auf der sogenannten mediterranen Trias aus Olivenöl, Wein und Brot, ergänzt durch frische Kräuter wie Oregano und Dill. Statt eines einzelnen Hauptgangs isst man oft Meze: mehrere kleine Gerichte, die gemeinsam auf den Tisch kommen und geteilt werden, ähnlich wie bei spanischen Tapas. Gegrillter Oktopus wird traditionell vor dem Grillen kurz getrocknet, damit das Fleisch beim Garen zart statt gummiartig wird – häufig sieht man die Tentakel dafür an Leinen in Hafennähe hängen. Souvlaki, kleine Fleischspieße vom Grill, unterscheidet sich vom Gyros, bei dem das Fleisch am Drehspieß gegart und danach in Scheiben geschnitten wird; beide werden oft im Fladenbrot Pita serviert. Moussaka in seiner heute bekannten Form mit Béchamel-Schicht gilt als Weiterentwicklung älterer, orientalisch geprägter Auberginengerichte und wurde vermutlich im frühen 20. Jahrhundert an französische Kochtechniken angepasst. Feta, der bekannteste griechische Käse, darf innerhalb der EU nur dann so heißen, wenn er aus griechischer Schaf- oder Ziegenmilch nach traditionellem Verfahren hergestellt wurde.
Ganzer Fisch, griechisch gebacken mit Tomaten, Oliven, Kapern und viel Olivenöl.
Griechischer Taverne-Klassiker: erst gekochter, dann kurz gegrillter Oktopus, mit Olivenöl, Zitrone und Oregano.
Gegrillte Lammfleisch-Spieße, mariniert mit Olivenöl, Zitrone und Oregano — griechisches Streetfood-Grundrezept.
Cremig pürierter Feta mit gehackten Oliven, Olivenöl und Oregano — ein einfacher, schneller griechischer Vorspeisen-Dip.
[ fa·so· LA ·kja ]
Grüne Bohnen und Kartoffeln, lange in Tomatensauce und Olivenöl geschmort, mit Feta serviert — Teil der griechischen "Ladera" (Öl-Gerichte), oft vegetarisches Hauptgericht.
[ mu·sa· KA ]
Ein geschichteter griechischer Auflauf aus gebratenen Auberginenscheiben und einer zimtig gewürzten Hackfleisch-Tomaten-Sauce, bedeckt von einer goldbraun überbackenen Béchamelsauce.
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Nachgefragt
Fragen, die zur Küche dieser Region am häufigsten gestellt werden — mit kurzen, konkreten Antworten.
Die Zubereitung am Drehspieß hat gemeinsame osmanische Wurzeln mit dem türkischen Döner, in Griechenland selbst entwickelte sich Gyros aber zu einer eigenständigen Variante mit typisch griechischen Gewürzen, Tzatziki und Pita statt Fladenbrot. Beide Gerichte gelten heute als eigenständige, verwandte Traditionen.
'Griechischer Salat' (Horiatiki) besteht traditionell aus Tomaten, Gurken, Zwiebeln, Oliven und Feta ohne Blattsalat – der deutsche Name täuscht hier über die tatsächliche Zusammensetzung. In Griechenland heißt das Gericht schlicht 'Dorf-Salat'.
Nein. Feta ist EU-weit als geschützte Ursprungsbezeichnung eingetragen und darf nur dann so heißen, wenn er in bestimmten griechischen Regionen aus Schaf- oder Ziegenmilch nach traditionellem Verfahren hergestellt wurde. Ähnliche Weißkäse aus anderen Ländern müssen anders benannt werden.
Souvlaki wird aus kleinen, mundgerechten Fleischwürfeln zubereitet, meist vom Schwein oder Hähnchen, und vorher kurz in Olivenöl, Zitrone und Oregano mariniert. Serviert wird es klassisch mit Pita, Tzatziki und Zwiebeln, entweder als Gericht mit Beilagen oder eingerollt als Streetfood.
Frischer Oktopus ist eher selten, tiefgekühlter vorgekochter Oktopus findet sich aber in vielen Fischabteilungen größerer Supermärkte sowie in griechischen oder mediterranen Feinkostläden, die ihn oft auch schon mariniert anbieten.