USA
Umgedrehte Ananas-Cupcakes
Der klassische amerikanische Upside-Down Cake im Muffinformat: In jede Form kommt zuerst Butter-Zucker-Karamell, dann ein Ananasring mit Kirsche, dann der Teig. Nach dem Backen wird jeder Cupcake gestürzt, sodass Ananas und Karamell oben liegen.
Steckbrief
- Herkunft
- USA · klassisches Gebäck
- Exotik
- Schon mal gehört
- Aufwand
- 55 Min · mittel
- Ergibt
- 12 Cupcakes
- Wo kaufen
- Ananasscheiben aus der Dose, nicht frische Ananas — die Dosenscheiben sind gleichmäßig dünn und geben genau die richtige Menge Saft für das Karamell ab.
- Nährwerte
- ≈ 240 kcal · 2 g Eiweiß · 9 g Fett · 39 g Kohlenhydrate — pro Portion, geschätzt aus der Zutatenliste, nicht laboranalysiert.
Zubereitung
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Ofen auf 175 °C vorheizen, Muffinform mit 12 Vertiefungen fetten.
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Butter und braunen Zucker verrühren, je 1 TL in jede Vertiefung geben. Einen Ananasring darauf legen, die Kirsche in die Mitte.
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Mehl, Backpulver und Salz mischen.
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Zucker und Butter hell aufschlagen, Ei und Vanille einrühren.
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Mehlmischung und Ananassaft abwechselnd unterrühren, bis ein glatter Teig entsteht.
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Teig auf die Ananasringe verteilen, 22 bis 25 Minuten backen, bis ein Zahnstocher sauber herauskommt.
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5 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Gitter stürzen — die Ananas liegt jetzt oben.
Hintergrund
Warum stürzen
Das Prinzip ist bei Kuchen wie bei Cupcake gleich: Karamell und Frucht kommen zuerst in die Form, der Teig backt darüber, und erst beim Stürzen landet die glänzende Ananas-Karamell-Schicht oben. Wer zu lange auskühlen lässt, riskiert, dass das Karamell in der Form fest wird und die Ananas beim Stürzen kleben bleibt — deshalb die 5 Minuten nicht überschreiten.
Warum Ananas aus der Dose statt frisch
Ananasringe aus der Dose haben eine gleichmäßige Dicke und sind bereits weich und saftig, während frische Ananas oft zu fest ist und beim Backen weniger Saft an den Karamell abgibt — deshalb greifen auch viele amerikanische Originalrezepte auf die Dosenvariante zurück. Die knallrote Cocktailkirsche in der Mitte jedes Rings ist reine Optik, aber seit den Anfängen dieses Kuchentyps so fest etabliert, dass ein Upside-Down Cake ohne sie fast unvollständig wirkt.
Warum trocken und flüssig abwechselnd untergerührt wird
Mehlmischung und Ananassaft im Wechsel einzuarbeiten verhindert, dass der Teig auf einen Schlag zu viel Flüssigkeit abbekommt und klumpt — so bleibt die Masse gleichmäßig glatt, und die Cupcakes werden im Ofen gleichmäßig locker statt fleckig durchgebacken.
Nachgefragt
Häufige Fragen zu Umgedrehte Ananas-Cupcakes
Die Fragen, die zu diesem Gericht am häufigsten gestellt werden — mit kurzen, konkreten Antworten.
Warum wird beim Stürzen manchmal die Ananas nicht gelöst?
Meist liegt es daran, dass die Cupcakes zu lange in der Form abgekühlt sind — das Karamell wird fest und klebt dann am Boden statt am Cupcake zu bleiben. Innerhalb der ersten 5 Minuten nach dem Backen stürzen, solange das Karamell noch warm und flüssig ist.
Kann man frische Ananas statt Dosenananas verwenden?
Es funktioniert, aber frische Ananas ist saftiger und ungleichmäßiger dick, wodurch das Karamell unregelmäßig aufgesogen wird. Dosenananas ist gleichmäßig dünn geschnitten und genau deshalb die klassische Wahl für dieses Rezept.
Warum wird der aufgehobene Ananassaft im Teig verwendet?
Der Saft bringt zusätzliches Ananasaroma in den Teig selbst, nicht nur in die Karamellschicht, und ersetzt einen Teil der sonst üblichen Milch. Wer keinen übrig hat, kann problemlos normale Milch nehmen.
Wie lange halten sich die Cupcakes?
Wegen der feuchten Karamell-Ananas-Schicht werden sie am besten am selben oder folgenden Tag gegessen und im Kühlschrank aufbewahrt, sonst weicht der Teig durch. Aufwärmen bei kleiner Hitze im Ofen bringt die Karamellschicht wieder etwas zum Glänzen.
Woher kommt der Name "Upside-Down Cake"?
Der Name beschreibt genau das Verfahren: der Kuchen wird kopfüber gebacken, mit der Frucht unten in der Form, und erst zum Servieren gestürzt, sodass die glänzende Frucht-Karamell-Schicht oben liegt. Populär wurde das Prinzip in den USA vor allem durch die Verbreitung der Dosenananas in den 1920er-Jahren.