Sel Fou
[ sel FU ]
"Verrücktes Salz" — eine französische Würzsalzmischung mit Kräutern, Pfeffer und oft etwas Chili, zum Nachwürzen am Tisch.
Herkunft
Französische Küche steht für Technik und Sauce: von cremiger Potage Parmentier über zart gebratene Sole Meunière bis zur Pariser heißen Schokolade. Wir erklären Zubereitung und Bezugsquellen für DE, AT und CH.
[ sel FU ]
"Verrücktes Salz" — eine französische Würzsalzmischung mit Kräutern, Pfeffer und oft etwas Chili, zum Nachwürzen am Tisch.
[ pom pa·ri· SIEN · ]
Kleine, mit einem Kugelausstecher geformte Kartoffelkugeln, in Butter goldbraun geschwenkt.
[ po·TASCH par· MAN ·tje ]
Klassische französische Kartoffel-Lauch-Suppe, cremig püriert — ein Grundrezept, das kalt serviert zur Vichyssoise wird.
[ mö· NJÄR ]
Klassisches französisches Grundrezept: in Mehl gewendete Seezunge, gebraten und mit brauner Butter, Zitrone und Petersilie übergossen.
[ po· TASCH Kre·ssi ]
Klassische französische cremige Karottensuppe, benannt nach der Region Crécy, die historisch für ihre süßen, hocharomatischen Karotten bekannt war.
Eine ungewöhnlich dickflüssige, fast puddingartige heiße Schokolade, wie sie in traditionsreichen Pariser Cafés serviert wird — aus geschmolzener echter Schokolade statt Kakaopulver.
Die klassische französische Grundsauce für Salate: ein Verhältnis von drei Teilen Öl zu einem Teil Essig, emulgiert mit Dijon-Senf — die Basis für unzählige Salatvariationen der französischen Küche.
Im Ofen geröstete kleine Fingerling-Kartoffeln, serviert mit einer selbst gemachten, kräftig nach Knoblauch schmeckenden Aioli zum Dippen — eine einfache provenzalisch inspirierte Vorspeise oder Beilage.
Ein cremiges Fondue aus geschmolzenem Ziegenkäse und trockenem Weißwein, serviert mit Brotwürfeln zum Dippen — eine leichtere, milchig-säuerlichere Alternative zum klassischen Käsefondue aus Emmentaler und Gruyère.
[ ra·ta· TUJ ]
Ein provenzalischer Gemüseeintopf aus Aubergine, Zucchini, Paprika und Tomaten, jedes Gemüse traditionell separat angebraten, bevor alles zusammen langsam geschmort wird — ein Grundpfeiler der südfranzösischen Sommerküche.
[ kroa· SSAN ]
Ein französisches Buttergebäck aus vielen hauchdünnen, durch wiederholtes Falten entstandenen Teig-Butter-Schichten, die beim Backen aufpuffen und eine unverwechselbar blättrig-luftige Textur ergeben.
[ es·kar· GO ]
Vorgegarte Weinbergschnecken, zurück in ihre Schalen gefüllt und mit reichlich Knoblauch-Petersilien-Butter überbacken, bis diese sprudelnd heiß und leicht gebräunt ist — ein klassisches französisches Vorspeisengericht, besonders aus Burgund.
Ein hauchdünner, knuspriger elsässischer Fladen, mit Crème fraîche bestrichen und mit Speckwürfeln und dünnen Zwiebelringen belegt — der Name bedeutet wörtlich "Flammenkuchen", ein Verweis auf die traditionelle Zubereitung direkt in der heißen Glut des Brotbackofens.
[ KISCH Lo·ren ]
Eine herzhafte französische Tarte aus knusprigem Mürbeteig, gefüllt mit einer cremigen Eier-Sahne-Masse und ausgelassenem Speck — benannt nach der ostfranzösischen Region Lothringen, ursprünglich ohne den heute oft hinzugefügten Käse.
[ KREP ]
Sehr dünne, große französische Pfannkuchen aus einem flüssigen Ei-Milch-Teig, süß oder herzhaft gefüllt — ursprünglich aus der Bretagne, wo die herzhafte Variante traditionell aus Buchweizenmehl ("Galette") gemacht wird.
Eine kräftige französische Suppe aus langsam karamellisierten Zwiebeln in Rinderbrühe, mit einer in Käse überbackenen Brotscheibe abgeschlossen — ursprünglich ein einfaches Bauerngericht, heute ein Klassiker der klassischen französischen Küche.
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Nachgefragt
Fragen, die zur Küche dieser Region am häufigsten gestellt werden — mit kurzen, konkreten Antworten.
Sel Fou ist eine würzige französische Salzmischung aus grobem Meersalz mit getrockneten Kräutern, Gewürzen und oft etwas Knoblauch oder Chili, die zum Nachwürzen von Fleisch, Fisch oder Gemüse verwendet wird. Fleur de Sel dagegen ist ein reines, unbehandeltes Meersalz ohne Zusätze – die beiden lassen sich also nicht einfach austauschen.
"À la meunière" bedeutet wörtlich "nach Art der Müllerin" und bezeichnet eine klassische französische Zubereitungsart, bei der Fisch leicht in Mehl gewendet und in Butter gebraten wird. Serviert wird er meist mit einer einfachen Sauce aus brauner Butter, Zitronensaft und gehackter Petersilie.
Die Suppe ist nach Antoine-Augustin Parmentier benannt, einem französischen Agronomen des 18. Jahrhunderts, der sich intensiv für die Verbreitung der Kartoffel in Frankreich einsetzte, als diese noch mit Argwohn betrachtet wurde. Sein Name steht bis heute in der französischen Küche stellvertretend für viele Kartoffelgerichte.
Nicht immer: Viele klassische französische Saucen wie Béchamel oder Beurre Blanc lassen sich in wenigen Minuten zubereiten. Nur aufwendige Fond- und Demi-Glace-basierte Saucen, die auf stundenlang eingekochten Knochenbrühen aufbauen, brauchen tatsächlich viel Zeit – für den Hausgebrauch gibt es davon aber meist schnellere Abwandlungen.
Beide basieren auf derselben Grundtechnik, einer Mehlschwitze aus Butter und Mehl. Bei der Béchamel wird diese mit Milch aufgegossen, bei der Velouté dagegen mit heller Brühe, etwa aus Geflügel, Fisch oder Kalb. Beide zählen zu den klassischen "Mutter-Saucen" der französischen Küche nach Escoffier.