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Herkunft

Gerichte aus Frankreich

Französische Küche steht für Technik und Sauce: von cremiger Potage Parmentier über zart gebratene Sole Meunière bis zur Pariser heißen Schokolade. Wir erklären Zubereitung und Bezugsquellen für DE, AT und CH.

Frankreich

Flammkuchen

Ein hauchdünner, knuspriger elsässischer Fladen, mit Crème fraîche bestrichen und mit Speckwürfeln und dünnen Zwiebelringen belegt — der Name bedeutet wörtlich "Flammenkuchen", ein Verweis auf die traditionelle Zubereitung direkt in der heißen Glut des Brotbackofens.

40 Min Kennt man

Quiche Lorraine

[ KISCH Lo·ren ]

Eine herzhafte französische Tarte aus knusprigem Mürbeteig, gefüllt mit einer cremigen Eier-Sahne-Masse und ausgelassenem Speck — benannt nach der ostfranzösischen Region Lothringen, ursprünglich ohne den heute oft hinzugefügten Käse.

75 Min Kennt man

Crêpes

[ KREP ]

Sehr dünne, große französische Pfannkuchen aus einem flüssigen Ei-Milch-Teig, süß oder herzhaft gefüllt — ursprünglich aus der Bretagne, wo die herzhafte Variante traditionell aus Buchweizenmehl ("Galette") gemacht wird.

30 Min Kennt man

Nachgefragt

Häufige Fragen zu Frankreich

Fragen, die zur Küche dieser Region am häufigsten gestellt werden — mit kurzen, konkreten Antworten.

Was ist Sel Fou, und ist es dasselbe wie normales Fleur de Sel?

Sel Fou ist eine würzige französische Salzmischung aus grobem Meersalz mit getrockneten Kräutern, Gewürzen und oft etwas Knoblauch oder Chili, die zum Nachwürzen von Fleisch, Fisch oder Gemüse verwendet wird. Fleur de Sel dagegen ist ein reines, unbehandeltes Meersalz ohne Zusätze – die beiden lassen sich also nicht einfach austauschen.

Was bedeutet "Meunière" bei Sole Meunière?

"À la meunière" bedeutet wörtlich "nach Art der Müllerin" und bezeichnet eine klassische französische Zubereitungsart, bei der Fisch leicht in Mehl gewendet und in Butter gebraten wird. Serviert wird er meist mit einer einfachen Sauce aus brauner Butter, Zitronensaft und gehackter Petersilie.

Warum heißt Potage Parmentier nach einer Person?

Die Suppe ist nach Antoine-Augustin Parmentier benannt, einem französischen Agronomen des 18. Jahrhunderts, der sich intensiv für die Verbreitung der Kartoffel in Frankreich einsetzte, als diese noch mit Argwohn betrachtet wurde. Sein Name steht bis heute in der französischen Küche stellvertretend für viele Kartoffelgerichte.

Muss ich für französische Saucen wirklich stundenlang kochen?

Nicht immer: Viele klassische französische Saucen wie Béchamel oder Beurre Blanc lassen sich in wenigen Minuten zubereiten. Nur aufwendige Fond- und Demi-Glace-basierte Saucen, die auf stundenlang eingekochten Knochenbrühen aufbauen, brauchen tatsächlich viel Zeit – für den Hausgebrauch gibt es davon aber meist schnellere Abwandlungen.

Was unterscheidet eine Sauce Béchamel von einer Sauce Velouté?

Beide basieren auf derselben Grundtechnik, einer Mehlschwitze aus Butter und Mehl. Bei der Béchamel wird diese mit Milch aufgegossen, bei der Velouté dagegen mit heller Brühe, etwa aus Geflügel, Fisch oder Kalb. Beide zählen zu den klassischen "Mutter-Saucen" der französischen Küche nach Escoffier.