Wantan Mee
[ WAN ·tan mie ]
Malaysisch-chinesisches Nudelgericht: dünne Eiernudeln in dunkler Sojasauce, mit Char-Siu-Schweinefleisch und gekochten Wontons.
Bekanntheitsgrad
Diese Gerichte kennt hierzulande kaum jemand — von Molokhia über Bánh xèo bis Kaasstengels. Deshalb steht bei jedem dabei, wie man den Namen ausspricht und wo die ungewöhnlichen Zutaten zu finden sind.
[ WAN ·tan mie ]
Malaysisch-chinesisches Nudelgericht: dünne Eiernudeln in dunkler Sojasauce, mit Char-Siu-Schweinefleisch und gekochten Wontons.
[ bo·ra·NI ba ·dem·dschan ]
Persischer Dip aus gebratener, pürierter Aubergine und Joghurt, mit Knoblauch und getrockneter Minze abgeschmeckt.
Trotz des Namens ein amerikanischer Partysnack: saure Sahne mit Zwiebelsuppenpulver verrührt, klassisch zu Kartoffelchips.
Libanesische Suppe aus roten Linsen und Mangold, mit reichlich Zitrone und Knoblauch abgeschmeckt — bekannt als "Adas bi Hamod" ("saure Linsen").
Klare Brühe mit winzigen Fleischbällchen, Spinat und kleiner Pasta — trotz des Namens keine Hochzeitssuppe im wörtlichen Sinn.
[ BIT·ter· BA ·len ]
Niederländischer Kneipen-Snack: eine cremige, mit Rindfleisch gebundene Ragout-Kugel, paniert und frittiert, mit Senf serviert.
[ pi·pi· AN BER·de ]
Eine der bekanntesten "grünen Mole"-Saucen Mexikos: Hähnchen in einer sämigen Sauce aus gerösteten Kürbiskernen, Tomatillos und grünem Chili.
[ ba·ka· LJAU ]
Getrockneter, gesalzener Kabeljau, gewässert und mit Kartoffeln, Zwiebeln und Oliven gebacken — eines von hunderten portugiesischen Bacalhau-Rezepten.
Chinesische kalte Vorspeise: in dünne Streifen geschnittene Qualle, mit Sesamöl, Essig und Gurke angemacht — bekannt für ihre einzigartig knackige Textur.
[ tscha· JO ·te ]
Erfrischender Salat aus roher, dünn geschnittener Chayote — einer milden, wasserreichen Kürbisgewächs-Frucht — mit Limette und Koriander.
[ PIZ·za RUS ·ti·ka ]
Trotz des Namens keine Pizza im klassischen Sinn: eine deftige, doppelt mit Mürbeteig ummantelte Torte mit Ei, Käse und Wurstwaren, traditionell zu Ostern gebacken.
[ po·TASCH par· MAN ·tje ]
Klassische französische Kartoffel-Lauch-Suppe, cremig püriert — ein Grundrezept, das kalt serviert zur Vichyssoise wird.
[ KAL·do de kos· TIL ·ja ]
Klare kolumbianische Rinderrippen-Brühe mit Kartoffeln und Koriander — in Bogotá ein beliebtes Frühstück und bekanntes "Kater-Frühstück".
[ JU · ka-Pommes ]
Frittierte Yuca (Maniok) statt Kartoffel — innen cremig, außen knusprig, mit einer frischen Koriander-Mayonnaise.
[ si·ni· GANG ]
Eines der bekanntesten philippinischen Gerichte: eine kräftig saure Suppe mit Tamarinde, Schweinefleisch und Gemüse.
[ ma· SA ·to de a·ROS ]
Traditionelles, leicht fermentiertes Reisgetränk mit Zimt und Nelken aus dem zentralkolumbianischen Andenraum (Tolima) — cremig-süß, mit einer milden, natürlichen Säure durch kurze Fermentation.
[ mö· NJÄR ]
Klassisches französisches Grundrezept: in Mehl gewendete Seezunge, gebraten und mit brauner Butter, Zitrone und Petersilie übergossen.
[ tscha ·TO ]
Katalanischer Wintersalat aus krauser Endivie mit Thunfisch, Sardellen und Oliven, angemacht mit einer Romesco-ähnlichen Mandel-Paprika-Vinaigrette.
[ KAB ·sa ]
Das inoffizielle Nationalgericht Saudi-Arabiens: langkörniger Reis, in einer Gewürzbrühe gegart und mit geröstetem Hähnchen, Rosinen und Mandeln serviert.
[ fa·so· LA ·kja ]
Grüne Bohnen und Kartoffeln, lange in Tomatensauce und Olivenöl geschmort, mit Feta serviert — Teil der griechischen "Ladera" (Öl-Gerichte), oft vegetarisches Hauptgericht.
[ ka·BU ·li Pa·lau ]
Das Nationalgericht Afghanistans: langsam gegartes Lammfleisch unter einem Berg Reis mit karamellisierten Karotten und Rosinen.
[ tsche TSCHU ·oi ]
Warme vietnamesische Süßspeise: reife Bananen in einer Kokosmilch-Tapioka-Suppe, oft mit gerösteten Erdnüssen bestreut.
Leichte kantonesische Suppe aus Wintermelone (Wachskürbis), die die milde Brühe wie ein Schwamm aufnimmt, mit getrockneten Garnelen für Tiefe.
[ al·ba· LU ·Po·lo ]
Klassisches persisches Festtagsgericht: safrangelber Basmatireis, durchzogen von süß-säuerlich eingekochten Sauerkirschen, oft mit Hähnchen serviert.
[ pan de JU ·ka ]
Kleine, käsige Brötchen aus Yuca-Stärke, außen leicht knusprig, innen zäh-elastisch wie ein Pão de Queijo — ein beliebtes kolumbianisches Frühstücksgebäck.
[ mu·ta· BEL ]
Rauchig-cremiger levantinischer Auberginendip aus über offener Flamme gegarter Aubergine, Tahini, Knoblauch und Zitrone — mit Baba Ghanoush eng verwandt, aber cremiger und rauchiger.
[ ma·li· DSA ·no ]
Rustikaler mazedonischer Aufstrich aus gerösteter Paprika und Aubergine, grob zerkleinert statt fein püriert — ein naher Verwandter des bekannteren Ajvar.
Ein historisches nordamerikanisches Gewürzkuchenrezept, bei dem Tomatenketchup anstelle von Tomatensuppe als feuchtigkeitsspendende, leicht säuerliche Zutat in einem klassischen Gewürzkuchenteig verwendet wird.
[ ver·za af·fo· GA ·ta ]
"Ertrunkener" Wirsingkohl: in Streifen geschnitten und lange in Tomatensauce, Knoblauch und Olivenöl geschmort, bis er weich und geschmacksintensiv wird.
Eine moderne Variante des klassischen Gulaschs, bei der ein Teil der Flüssigkeit durch Cola ersetzt wird — die Kohlensäure und der Zucker karamellisieren beim langen Schmoren zu einer dunklen, leicht süßlichen Tiefe.
[ ka·ri TSCHAI ]
Vegetarisches vietnamesisches Curry mit Tofu, Süßkartoffel und Karotten in einer milden Kokos-Curry-Sauce, oft mit Baguette statt Reis serviert — ein Erbe der französischen Kolonialzeit.
[ TRIP ·pa alla Ro·ma·na ]
Ein klassisches römisches Traditionsgericht aus dem "Quinto Quarto" (den traditionell preiswerten Innereien): Kutteln, lange in Tomatensauce geschmort, mit Minze und Pecorino serviert.
Ein in jüdisch-amerikanischen Haushalten seit Jahrzehnten beliebter Gugelhupf mit mehreren Schichten zimtiger Apfelscheiben zwischen lockerem, ölbasiertem Teig.
[ cha· RO ·set ]
Eine symbolische süße Mischung aus fein gehackten Äpfeln, Walnüssen, Zimt und süßem Wein, die zum jüdischen Pessach-Fest auf dem Seder-Teller serviert wird.
[ ta· KI ·tos de Po·jo ]
Eng gerollte, mit Hähnchen gefüllte Maistortillas, knusprig frittiert und mit Guacamole und saurer Sahne serviert — auch als "Flautas" bekannt, wenn größere Tortillas verwendet werden.
[ MO ·ros i Kris·ti·A·nos ]
Kubanisches Grundgericht aus schwarzen Bohnen und weißem Reis, zusammen gekocht statt getrennt serviert, gewürzt mit Kreuzkümmel, Oregano und Lorbeer.
Eine dunkle, sämige Rindfleisch-Wurzelgemüse-Suppe, die im viktorianischen Großbritannien als Inbegriff der eher tristen englischen Küche jener Zeit galt und heute vor allem als kulinarische Kuriosität bekannt ist.
[ pu· PU ·sas de Ke·so ]
Das Nationalgericht El Salvadors: dicke, handgeformte Maisfladen, mit geschmolzenem Käse gefüllt und auf der Herdplatte gebacken, klassisch mit eingelegtem Curtido-Kohlsalat serviert.
[ po· TASCH Kre·ssi ]
Klassische französische cremige Karottensuppe, benannt nach der Region Crécy, die historisch für ihre süßen, hocharomatischen Karotten bekannt war.
[ ka·pusch· NJAK ]
Herzhafte polnische Suppe aus Weißkohl (oft mit etwas Sauerkraut für Säure), geräucherter Wurst und Kartoffeln — ein klassisches Wintergericht der polnischen Hausmannskost.
[ SU ·go FIN·to ]
Cremige Polenta mit einer fein gehackten, langsam geschmorten Gemüse-Tomatensauce, die durch ihre feine Textur an ein Fleisch-Ragù erinnert, obwohl sie komplett vegetarisch ist.
[ tu· RAI ka Sa·lan ]
Ein mildes, würziges pakistanisches Curry aus Zucchini, in einer leicht angedickten Tomaten-Zwiebel-Sauce mit Kreuzkümmel, Koriander und Kurkuma geschmort.
[ kelj ZUS ·pais ]
Deftiger istrischer Eintopf aus Wirsing- oder Grünkohl mit geräuchertem Schweinefleisch und Kartoffeln, lange geschmort — ein klassisches kroatisches Wintergericht.
[ GAM ·dscha Dscho·rim ]
Kleine Kartoffelwürfel, in einer glänzenden Soja-Zucker-Glasur geschmort — eine der beliebtesten koreanischen "Banchan" (kleine Beilagenschälchen), die zu praktisch jeder Mahlzeit serviert werden.
[ gol·fe· A ·dos ]
Spiralförmige venezolanische Hefeschnecken, mit Anis und Panela-Sirup übergossen und mit geriebenem, leicht salzigem Käse bestreut — eine ungewöhnliche, aber beliebte Süß-Salzig-Kombination.
[ TA ·ro-Eis ]
Cremiges Eis aus gekochter, pürierter Taro-Wurzel, das seine charakteristische blass-violette Farbe und den leicht süßlich-nussigen, an Vanille und Süßkartoffel erinnernden Geschmack bekommt.
Eine kambodschanische Straßenspeise aus der Stadt Skuon: ganze Vogelspinnen, gewürzt und knusprig frittiert, mit einem an Krabbenfleisch erinnernden, leicht erdigen Geschmack.
[ fri· TAN ·ga ]
Eine üppige kolumbianische Grill- und Frittierplatte mit mehreren Fleischsorten, Chorizo, Blutwurst, gebratenen Kochbananen und Arepas — typisch für gesellige Anlässe.
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